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Väter

Bei HypnoBirthing Geburten können auch Väter* aktiv werden.
Das mag zunächst ungewohnt klingen – ist aber nicht schwierig und hat viele Vorteile.

Warum können Sie als Vater so gut unterstützen?
  • Allein dadurch, dass Sie da sind, sind Sie eine Hilfe: Früher fanden Geburten zuhause statt und immer waren auch fürsorgliche Familienangehörige dabei. In vertrautem Umfeld ist es leichter gewesen, sich zu entspannen und leichte Geburten zu erleben. Heute ist es üblich, im Krankenhaus oder Geburtshaus zu gebären, Hausgeburten finden im Vergleich seltener statt. Insbesondere in ungewohnter Umgebung sind Sie als Begleiter der Vertraute, Sie können das Gefühl von Geborgenheit auslösen und so zur Entspannung beitragen.
  • Wir „verankern“ im Kurs bestimmte Gesten und Worte so, dass sie automatisch bei Berührung oder Erwähnung Wohlbefinden auslösen und die werdende Mutter Endorphine ausschüttet. Endorphine erleichtern die mentale und körperliche Entspannung, welche die Geburt angenehmer, kürzer und risikoärmer werden lässt.
  • Selbsthypnose hat einen Vorteil: das hypnotisierte Gehirn hält Schmerzen für irrelevant. Er wird registriert, aber nicht gefühlt. Wir üben, wie sie Ihre Frau bei der Selbsthypnose unterstützen können – zum Beispiel durch eine Berührung an der Schulter.
  • Durch die Kursinhalte angeregt, verständigen Sie sich darüber, was Sie und Ihre Frau sich für die Geburt wünschen. Mit dieser Vorbereitung können Sie es Ihrer Frau abnehmen unter der Geburt auf Fragen eingehen zu müssen, die ihre Entspannung unterbrechen würden.

Warum können auch Sie als Vater von HypnoBirthing profitieren?
  • Als werdender Vater gibt es bestimmt tausend Dinge, die einem durch den Kopf gehen. Vielleicht fühlt sich gleichzeitig alles noch ganz unreal und weit weg an. Das ist völlig normal. Es ist auch ungewohnt, bei einer solch großen Veränderung im Leben so wenig tun zu können. Bei dieser Art der Geburtsvorbe­reitung bekommen Sie als Vater auch etwas zu tun - und die Gelegen­heit, die vielen Gedanken im Kopf zu überblicken.
  • Viele Väter machen sich Sorgen darüber, dass Sie nach der Geburt für Ihre Frau auf den zweiten Platz hinter dem Baby stehen und nicht mehr so gefragt sind. Die Unterstützung, die Sie als Geburtsbegleiter leisten, bewirkt, dass Sie sich schon während der Geburt nicht ausgeschlossen und überflüssig fühlen. Sie sind aktiv beteiligt, eine Erfahrung, die auch über die Geburt hinaus trägt.
  • Das gemeinsame Erleben der Geburt mit einer aktiven Rolle des Partners ist eine tiefgreifende Erfahrung, die sich auch positiv auf die Bindung von Vater, Mutter und Baby auswirkt.
  • Ein wenig Übung zu zweit (und auch ein wenig zu dritt) daheim ist eine intime und schöne Vorbereitung, die verbindet.
  • Es wurde beobachtet, dass HypnoBirthing Babys auch nach der Geburt häufig entspannter sind als andere - davon profitiert natürlich die ganze Familie.

Im Kurs werden Sie informiert und probieren aus, welche Hilfestellung zu Ihnen passt. Gut vorbereitet werden auch Sie gelassen der Geburt entgegen blicken.

*Immer wenn vom Partner oder Vater die Rede ist, sind die Menschen gemeint, die als vertrauensvolle Begleiter der Mutter bei der Geburt beistehen. Das kann jede männliche oder weibliche Person sein, die die Mutter als GeburtsbegleiterIn wählt.